Der Distelfink

Mittwoch, 22. April 2020, 19.30 Uhr:

OT: The Goldfinch
Regie: John Crowley
Drehbuch
: Peter Straughan nach Donna Tartt
Kamera: Roger Deakins
Musik: Trevor Gureckis
Darsteller
: Ansel Elgort, Nicole Kidman, Sarah Paulson, Finn Wolfhard, Jeffrey Wright

USA 2019, OmU, 150 Min.

Bei einem Terroranschlag im New Yorker Metropolitan Museum verliert der 13-jährige Theo Decker (Ansel Elgort) seine Mutter. Durch einen Zufall überlebt er und kommt bei der wohlhabenden Familie eines Freundes unter.

Die Mutter (Nicole Kidman) nimmt ihn auf wie ihr eigenes Kind. Was sie nicht weiß: Theo konnte aus den Trümmern das Gemälde “Der Distelfink” des holländischen Altmeisters Carel Fabritius retten. Das Gemälde begleitet ihn von da an durch sein Leben.

Doch dann meldet sich sein ewig absenter Vater Vater Larry (Luke Wilson), ein Spieler und gescheiterter Schauspieler, zurück. Er übersiedelt mit dem Teenager nach Las Vegas. Dort erwartet ihn ein Leben des Missbrauchs jeglicher Art. Er verkauft gefälschte Antiquitäten und schlittert schließlich in die kriminelle Unterwelt von Amsterdam. Das Gemälde ist die einzige Konstante auf der Reise und auch die einzige Verbindung, die er noch zu seiner verstorbenen Mutter hat.

Im Kern des Ganzen liegt eine Geschichte über das Erwachsenwerden begraben, die von der Idee handelt, dass zufällige Ereignisse, sogar Tragödien, uns zu Menschen formen, die wir sonst nicht wären.

Der Film basiert auf dem vielfach ausgezeichneten Roman Der Distelfink (The Goldfinch) der US-amerikanischen Schriftstellerin Donna Tartt aus dem Jahr 2013.
Der Roman wurde 2014 mit dem Pulitzer-Preis im Bereich Belletristik ausgezeichnet und befand sich 30 Wochen lang auf der Bestsellerliste der New York Times.

Fotos © Constantin
 

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