Was Marielle weiß
Mittwoch, 11. Februar 2026, 19.30 Uhr:
Regie: Frédéric Hambalek
Buch: Frédéric Hambalek
Kamera: Alexander Griesser
Musik: ′Steffen Pfauth
Darsteller: Julia Jentsch, Felix Kramer, Laeni Geiseler, Mehmet Atesçi, Moritz Treuenfels, Sissy Höfferer, Victoria Mayer
DE 2025, 87 Min.
Eines Schultags bekommt die 12-jährige Marielle (Laeni Geiseler) von ihrer besten Freundin eine Ohrfeige verpasst. Und damit gerät alles aus den Fugen. Denn Marielle hat seitdem die Fähigkeit, alles zu sehen und zu hören, was ihre Eltern Julia (Julia Jentsch) und Tobias (Felix Kramer) tun.
Sie weiß, dass Mama im Büro heimlich mit ihrem Kollegen Max (Mehmet Ateşçi) raucht und zudem explizite Anzüglichkeiten mit ihm austauscht. Und dass Papa seinen nervigen Kollegen Sören (Moritz von Treuenfels) keineswegs so selbstbewusst in die Schranken verwiesen hat, wie er es zuhause am Küchentisch behauptet.
Schockiert und ungläubig leugnen Julia und Tobias anfangs noch die hässlichen Wahrheiten, die von Marielle ans Tageslicht gebracht werden. Doch wie der Orwell’sche Große Bruder sieht hier die kleine Tochter alles. Unter dem Druck dieser kindlichen Dauerüberwachung versuchen die Eheleute, ihr tadelloses Image vor ihr und voreinander wieder zu flicken, doch das gesäte Misstrauen und die zugefügten Verletzungen lassen sich nicht mehr zurücknehmen.
Entstanden im Routinebetrieb des deutschen Fernsehspiels, wurde Frédéric Hambaleks („Modell Olimpia“) zweiter Spielfilm bei den Berliner Filmfestspielen 2025 überraschend in den Wettbewerb eingeladen und vom Feuilleton äußerst wohlwollend aufgenommen. Das liegt nicht zuletzt am überzeugenden Zusammenspiel von Julia Jentsch, Felix Kramer und der erst 14 Jahre alten Laeni Geiseler als Marielle.
„Man begegnet dieser Familie genau in der Situation, in der sich das Kind von den Eltern löst“, analysiert Jentsch den Hintergrund der Geschichte. „Dadurch sind Julia und Tobias wieder mehr auf sich selbst zurückgeworfen: auf ihre eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Probleme.“
Fotos © Filmladen
Regie: Frédéric Hambalek
Buch: Frédéric Hambalek
Kamera: Alexander Griesser
Musik: ′Steffen Pfauth
Darsteller: Julia Jentsch, Felix Kramer, Laeni Geiseler, Mehmet Atesçi, Moritz Treuenfels, Sissy Höfferer, Victoria Mayer
DE 2025, 87 Min.
Eines Schultags bekommt die 12-jährige Marielle (Laeni Geiseler) von ihrer besten Freundin eine Ohrfeige verpasst. Und damit gerät alles aus den Fugen. Denn Marielle hat seitdem die Fähigkeit, alles zu sehen und zu hören, was ihre Eltern Julia (Julia Jentsch) und Tobias (Felix Kramer) tun.
Sie weiß, dass Mama im Büro heimlich mit ihrem Kollegen Max (Mehmet Ateşçi) raucht und zudem explizite Anzüglichkeiten mit ihm austauscht. Und dass Papa seinen nervigen Kollegen Sören (Moritz von Treuenfels) keineswegs so selbstbewusst in die Schranken verwiesen hat, wie er es zuhause am Küchentisch behauptet.
Schockiert und ungläubig leugnen Julia und Tobias anfangs noch die hässlichen Wahrheiten, die von Marielle ans Tageslicht gebracht werden. Doch wie der Orwell’sche Große Bruder sieht hier die kleine Tochter alles. Unter dem Druck dieser kindlichen Dauerüberwachung versuchen die Eheleute, ihr tadelloses Image vor ihr und voreinander wieder zu flicken, doch das gesäte Misstrauen und die zugefügten Verletzungen lassen sich nicht mehr zurücknehmen.
Entstanden im Routinebetrieb des deutschen Fernsehspiels, wurde Frédéric Hambaleks („Modell Olimpia“) zweiter Spielfilm bei den Berliner Filmfestspielen 2025 überraschend in den Wettbewerb eingeladen und vom Feuilleton äußerst wohlwollend aufgenommen. Das liegt nicht zuletzt am überzeugenden Zusammenspiel von Julia Jentsch, Felix Kramer und der erst 14 Jahre alten Laeni Geiseler als Marielle.
„Man begegnet dieser Familie genau in der Situation, in der sich das Kind von den Eltern löst“, analysiert Jentsch den Hintergrund der Geschichte. „Dadurch sind Julia und Tobias wieder mehr auf sich selbst zurückgeworfen: auf ihre eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Probleme.“
Fotos © Filmladen




