Ein einfacher Unfall
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 19.30 Uhr:
OT: یک تصادف ساده
Regie: Jafar Panahi
Buch: Jafar Panahi
Kamera: Amin Jafari
Musik:
Darsteller: Vahid Mobasseri, Mariam, Afshari, Ebrahim Azizi
Drama, IR 2025, OmU, 105 Min.
Vahid (Vahid Mobasheri), ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert, gefoltert und immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal (Ebrahim Azizi) seine Werkstatt. Das Quietschen von dessen Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal seinen früheren Peiniger wiederzuerkennen…
Der iranische Star-Regisseur Jafar Panahi (2000 Goldener Löwe für „Der Kreis“, 2015 Goldener Bär für „Taxi Teheran“) weiß, wovon er spricht. Er saß wegen seiner Filme mehrfach in den Gefängnissen der Mullah-Diktatur, zuletzt sieben Monate im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis, aus dem er nach einem Hungerstreik freikam. Was er damals erlebte und von seinen Mitgefangenen erfuhr, spiegelt sich in „Ein einfacher Unfall“, getreu Panahis Motto, dass alle wichtigen persönlichen Erlebnisse irgendwann Eingang in seine Kunst finden. Er könne einfach keine anderen Filme machen, sagt er in Interviews. Und er könne auch seine Heimat nicht verlassen. Das verleiht seinem jüngsten Film eine staunenswerte Zivilcourage. Doch es ist kein Heldenfilm geworden, sondern ein realitätsgesättigtes Drama über menschliche Schwächen und Stärken in einer unmenschlichen Diktatur.
„Ein einfacher Unfall“ wurde im Mai 2025 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, im Dezember 2025 folgten drei Gotham Awards. Am selben Tag teilte sein Anwalt mit, dass Panahi im Iran in Abwesenheit für „Propaganda gegen den Staat“ erneut zu einem Jahr Haft verurteilt wurde.
Fotos © Polyfilm
OT: یک تصادف ساده
Regie: Jafar Panahi
Buch: Jafar Panahi
Kamera: Amin Jafari
Musik:
Darsteller: Vahid Mobasseri, Mariam, Afshari, Ebrahim Azizi
Drama, IR 2025, OmU, 105 Min.
Vahid (Vahid Mobasheri), ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert, gefoltert und immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal (Ebrahim Azizi) seine Werkstatt. Das Quietschen von dessen Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal seinen früheren Peiniger wiederzuerkennen…
Der iranische Star-Regisseur Jafar Panahi (2000 Goldener Löwe für „Der Kreis“, 2015 Goldener Bär für „Taxi Teheran“) weiß, wovon er spricht. Er saß wegen seiner Filme mehrfach in den Gefängnissen der Mullah-Diktatur, zuletzt sieben Monate im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis, aus dem er nach einem Hungerstreik freikam. Was er damals erlebte und von seinen Mitgefangenen erfuhr, spiegelt sich in „Ein einfacher Unfall“, getreu Panahis Motto, dass alle wichtigen persönlichen Erlebnisse irgendwann Eingang in seine Kunst finden. Er könne einfach keine anderen Filme machen, sagt er in Interviews. Und er könne auch seine Heimat nicht verlassen. Das verleiht seinem jüngsten Film eine staunenswerte Zivilcourage. Doch es ist kein Heldenfilm geworden, sondern ein realitätsgesättigtes Drama über menschliche Schwächen und Stärken in einer unmenschlichen Diktatur.
„Ein einfacher Unfall“ wurde im Mai 2025 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, im Dezember 2025 folgten drei Gotham Awards. Am selben Tag teilte sein Anwalt mit, dass Panahi im Iran in Abwesenheit für „Propaganda gegen den Staat“ erneut zu einem Jahr Haft verurteilt wurde.
Fotos © Polyfilm




