Verflucht normal
Mittwoch, 2. Dezember 2026, 19.30 Uhr:
OT: I Swear
Regie: Kirk Jones
Buch: Kirk Jones
Kamera: James Blann
Musik: Stephen Rennicks
Darsteller: Robert Aramayo, Maxine Peake, Shirley Henderson, Peter Mullan, Scott Ellis Watson, Sanjeev Kohli
Historiendrama, GB 2025, OmU, 120 Min.
2019 soll John Davidson (Robert Aramayo) in Edinburgh für seinen Einsatz zur Aufklärung über das Tourette-Syndrom mit einem Orden geehrt werden – ausgerechnet bei der Verleihung vor Königin Elisabeth II. platzt ihm ein beleidigender Satz heraus. Der Moment ist peinlich, komisch und schmerzhaft zugleich.
Rückblenden führen ins Jahr 1983 nach Galashiels. John (Scott Ellis Watson) ist ein fleißiger Schüler, ein braver Sohn und begabter Fußballer. Doch plötzlich hat der 13-Jährige seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle. Er wirft den Kopf hin und her, spuckt sein Essen über den Tisch und brüllt Schimpfwörter heraus. In der Schule erntet er Spott und Schläge, seine strengen Eltern lassen ihn mit seiner Verzweiflung allein.
Rund 15 Jahre später lebt John noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Das Tourette-Syndrom ist bei ihm mittlerweile offiziell diagnostiziert worden. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen. Ein Leben, das nicht ständig von Entschuldigungen bestimmt ist.
„Verflucht normal“ basiert auf der wahren Lebensgeschichte des Tourette-Aktivisten John Davidson. Der 1971 geborene Schotte unterstützte das Filmprojekt sowohl als Berater – so verbrachte er drei Monate mit Robert Aramayo in Galashiels - als auch als Produzent. Regisseur Kirk Jones macht in seinem Biopic John weder zum bloßen Opfer noch zum Heiligen und lässt Raum für Verzweiflung, Wut und unfreiwillige Komik, ohne sich über die Hauptfigur lustig zu machen. „Verflucht normal“ klärt auf, unterhält und weckt Empathie – nicht durch Mitleid, sondern durch Respekt.
Für seine Darstellung des erwachsenen John Davidson gewann Robert Aramayo bei den BAFTA Awards die Auszeichnung als bester Schauspieler und setzte sich dabei gegen Konkurrenten wie Leonardo DiCaprio und Timothée Chalamet durch.
Fotos © Lunafilm
OT: I Swear
Regie: Kirk Jones
Buch: Kirk Jones
Kamera: James Blann
Musik: Stephen Rennicks
Darsteller: Robert Aramayo, Maxine Peake, Shirley Henderson, Peter Mullan, Scott Ellis Watson, Sanjeev Kohli
Historiendrama, GB 2025, OmU, 120 Min.
2019 soll John Davidson (Robert Aramayo) in Edinburgh für seinen Einsatz zur Aufklärung über das Tourette-Syndrom mit einem Orden geehrt werden – ausgerechnet bei der Verleihung vor Königin Elisabeth II. platzt ihm ein beleidigender Satz heraus. Der Moment ist peinlich, komisch und schmerzhaft zugleich.
Rückblenden führen ins Jahr 1983 nach Galashiels. John (Scott Ellis Watson) ist ein fleißiger Schüler, ein braver Sohn und begabter Fußballer. Doch plötzlich hat der 13-Jährige seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle. Er wirft den Kopf hin und her, spuckt sein Essen über den Tisch und brüllt Schimpfwörter heraus. In der Schule erntet er Spott und Schläge, seine strengen Eltern lassen ihn mit seiner Verzweiflung allein.
Rund 15 Jahre später lebt John noch immer bei seiner Mutter (Shirley Henderson) und kämpft mit den Nebenwirkungen starker Medikamente. Das Tourette-Syndrom ist bei ihm mittlerweile offiziell diagnostiziert worden. Eine zufällige Begegnung mit seinem früheren Klassenkameraden Murray sowie dessen Mutter Dottie (Maxine Peake) verändert seine Situation. Als Krankenschwester begegnet sie ihm mit Verständnis, nimmt ihn in ihre Familie auf und vermittelt ihm eine Anstellung als Assistent des Hausmeisters Tommy (Peter Mullan) im örtlichen Gemeindezentrum. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die John schrittweise mehr Zuversicht gewinnt und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen. Ein Leben, das nicht ständig von Entschuldigungen bestimmt ist.
„Verflucht normal“ basiert auf der wahren Lebensgeschichte des Tourette-Aktivisten John Davidson. Der 1971 geborene Schotte unterstützte das Filmprojekt sowohl als Berater – so verbrachte er drei Monate mit Robert Aramayo in Galashiels - als auch als Produzent. Regisseur Kirk Jones macht in seinem Biopic John weder zum bloßen Opfer noch zum Heiligen und lässt Raum für Verzweiflung, Wut und unfreiwillige Komik, ohne sich über die Hauptfigur lustig zu machen. „Verflucht normal“ klärt auf, unterhält und weckt Empathie – nicht durch Mitleid, sondern durch Respekt.
Für seine Darstellung des erwachsenen John Davidson gewann Robert Aramayo bei den BAFTA Awards die Auszeichnung als bester Schauspieler und setzte sich dabei gegen Konkurrenten wie Leonardo DiCaprio und Timothée Chalamet durch.
Fotos © Lunafilm




