Alice in Wonderland (1915)
Mittwoch, 15. April 2026, 19.30 Uhr:
Regie: W.W. Young
Buch: Lewis Carroll, W.W. Young
Musik: Live: SquarEars
Darsteller: Viola Savoy, Herbert Rice
Literaturverfilmung, US 1915, Stuummfilm, 52 Min.
Während eines Spaziergangs mit ihrer älteren Schwester, die ihr aus einem Buch vorliest, schläft das Mädchen Alice auf einer Wiese ein. Im folgenden Traum wird sie von einem großen, weißen Kaninchen in das „Wunderland“ geführt, in dem sie auf seltsame Gestalten trifft und zahlreiche Abenteuer erlebt. Die erst 15-jährige Viola Savoy verkörpert in dieser Aufnahme die Alice und der 27-jährige Herbert Rice das weiße Kaninchen.
„Alice in Wonderland“ ist mit einer restaurierten Laufzeit von 52 Minuten der erste Langfilm basierend auf dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll. Der Film wurde bis auf eine Szene auf einem Grundstück in Long Island gedreht. Bemerkenswert ist das Kostümdesign. Die Schauspieler tragen in Anlehnung an die Illustrationen von John Tenniel übergroße Pappmaché-Köpfe und fantasievolle Kostüme. Auch die Kulissen sind mit viel Liebe zum Detail nachgebaut. Regisseur W. W. Young verzichtet allerdings auf Spezialeffekte. So wechselt Alice zum Beispiel ihre Größe nicht, denn eine glaubhafte Darstellung dieses Vorgangs erschien zu kompliziert. Einige Szenenwechsel wirken dadurch etwas abrupt und mitunter wenig verständlich. Die gezeigten Einstellungen sind starr, es finden keine Kamerafahrten statt. Viele Szenen sind aus größerer Entfernung aufgenommen.
Nichtsdestotrotz gilt „Alice in Wonderland“ als ein Meisterwerk des frühen Stummfilms und bis heute als eine der besten Kino-Adaptionen der Alice-Geschichten.
SquarEars, bestehend aus Paul Zlattinger und Sebastian Elias Weiss, sind ein junges Duo, das live Stummfilme vertont. Mit elektrischer Geige und Gitarre spielen sie ihre eigene Musik und versuchen durch die Mischung von visuellen und auditiven Eindrücken ein spartenübergreifendes Kunstwerk entstehen zu lassen.
Fotos © Filmladen
Regie: W.W. Young
Buch: Lewis Carroll, W.W. Young
Musik: Live: SquarEars
Darsteller: Viola Savoy, Herbert Rice
Literaturverfilmung, US 1915, Stuummfilm, 52 Min.
Während eines Spaziergangs mit ihrer älteren Schwester, die ihr aus einem Buch vorliest, schläft das Mädchen Alice auf einer Wiese ein. Im folgenden Traum wird sie von einem großen, weißen Kaninchen in das „Wunderland“ geführt, in dem sie auf seltsame Gestalten trifft und zahlreiche Abenteuer erlebt. Die erst 15-jährige Viola Savoy verkörpert in dieser Aufnahme die Alice und der 27-jährige Herbert Rice das weiße Kaninchen.
„Alice in Wonderland“ ist mit einer restaurierten Laufzeit von 52 Minuten der erste Langfilm basierend auf dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll. Der Film wurde bis auf eine Szene auf einem Grundstück in Long Island gedreht. Bemerkenswert ist das Kostümdesign. Die Schauspieler tragen in Anlehnung an die Illustrationen von John Tenniel übergroße Pappmaché-Köpfe und fantasievolle Kostüme. Auch die Kulissen sind mit viel Liebe zum Detail nachgebaut. Regisseur W. W. Young verzichtet allerdings auf Spezialeffekte. So wechselt Alice zum Beispiel ihre Größe nicht, denn eine glaubhafte Darstellung dieses Vorgangs erschien zu kompliziert. Einige Szenenwechsel wirken dadurch etwas abrupt und mitunter wenig verständlich. Die gezeigten Einstellungen sind starr, es finden keine Kamerafahrten statt. Viele Szenen sind aus größerer Entfernung aufgenommen.
Nichtsdestotrotz gilt „Alice in Wonderland“ als ein Meisterwerk des frühen Stummfilms und bis heute als eine der besten Kino-Adaptionen der Alice-Geschichten.
SquarEars, bestehend aus Paul Zlattinger und Sebastian Elias Weiss, sind ein junges Duo, das live Stummfilme vertont. Mit elektrischer Geige und Gitarre spielen sie ihre eigene Musik und versuchen durch die Mischung von visuellen und auditiven Eindrücken ein spartenübergreifendes Kunstwerk entstehen zu lassen.
Fotos © Filmladen




