Romería – Das Tagebuch meiner Mutter
Mittwoch, 16. Dezember 2026, 19.30 Uhr:
OT: Romería
Regie: Carla Simón
Buch: Carla Simón
Kamera: Helene Louvart
Musik: ′Ernest Pipó
Darsteller: Llúcia Garcia, Mitch, Tristán Ulloa, José Angel Egido, Sara Casasnovas, Miryam Gallego, Janet Novás, Celine Tyll
Drama, ES 2025, OmU, 114 Min.
Die 18-jährige Marina (Llúcia Garcia) ist bei liebevollen Pflegeeltern aufgewachsen. Sie weiß über das Schicksal ihrer leiblichen Eltern Bescheid. Was sie nicht weiß, ist, warum niemand aus der väterlichen Familie je den Kontakt zu ihr gesucht hat. Und warum auf dem Todesschein ihres Vaters steht, dass er kinderlos verstorben sei. Das ist der Grund, warum sie im Sommer 2004 nach Vigo fährt, eine Autostunde südwestlich von Santiago. Sie hat eine Videokamera dabei, ihre Pläne stehen schon fest, sie wird in Barcelona Film studieren und braucht für ein Stipendium die korrigierten Unterlagen. In Vigo sieht sie sich einer großbürgerlichen Familie gegenüber, die ein Geheimnis hütet, und entdeckt bei den Großeltern, die fürstlich über der Stadt residieren, das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter.
Die spanische Regisseurin Carla Simón ist Spezialistin für das kleine Gefüge der ersten Zugehörigkeit. Sie wurde 2017 mit „Fridas Sommer“ bekannt: Ein sechsjähriges Mädchen verliert die Mutter und muss zu Verwandten. 2022 ließ sie „Alcarràs – die letzte Ernte“ folgen, über die Verbindung zwischen bäuerlichen Lebensformen und vielköpfigen Familien. Schon bei diesen beiden Filmen ging die überzeugte Katalanin Simón von eigenen Erfahrungen aus. Ihre eigenen Eltern starben jung an den Folgen von Aids-Infektionen, die sie sich als Drogensüchtige zugezogen hatten. Mit ihrem dritten Spielfilm geht sie zum Kern ihrer Herkunft, und erschließt zugleich eine neue, atemberaubende Landschaft: die raue galicische Atlantikküste.
„Romería – das Tagebuch meiner Mutter“ ist ein leiser Film, eine melancholische Skizze über die Fehlbarkeit der Erinnerung und die vielen unsichtbaren Stränge familiären Zusammenhalts.
Fotos © Filmladen
OT: Romería
Regie: Carla Simón
Buch: Carla Simón
Kamera: Helene Louvart
Musik: ′Ernest Pipó
Darsteller: Llúcia Garcia, Mitch, Tristán Ulloa, José Angel Egido, Sara Casasnovas, Miryam Gallego, Janet Novás, Celine Tyll
Drama, ES 2025, OmU, 114 Min.
Die 18-jährige Marina (Llúcia Garcia) ist bei liebevollen Pflegeeltern aufgewachsen. Sie weiß über das Schicksal ihrer leiblichen Eltern Bescheid. Was sie nicht weiß, ist, warum niemand aus der väterlichen Familie je den Kontakt zu ihr gesucht hat. Und warum auf dem Todesschein ihres Vaters steht, dass er kinderlos verstorben sei. Das ist der Grund, warum sie im Sommer 2004 nach Vigo fährt, eine Autostunde südwestlich von Santiago. Sie hat eine Videokamera dabei, ihre Pläne stehen schon fest, sie wird in Barcelona Film studieren und braucht für ein Stipendium die korrigierten Unterlagen. In Vigo sieht sie sich einer großbürgerlichen Familie gegenüber, die ein Geheimnis hütet, und entdeckt bei den Großeltern, die fürstlich über der Stadt residieren, das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter.
Die spanische Regisseurin Carla Simón ist Spezialistin für das kleine Gefüge der ersten Zugehörigkeit. Sie wurde 2017 mit „Fridas Sommer“ bekannt: Ein sechsjähriges Mädchen verliert die Mutter und muss zu Verwandten. 2022 ließ sie „Alcarràs – die letzte Ernte“ folgen, über die Verbindung zwischen bäuerlichen Lebensformen und vielköpfigen Familien. Schon bei diesen beiden Filmen ging die überzeugte Katalanin Simón von eigenen Erfahrungen aus. Ihre eigenen Eltern starben jung an den Folgen von Aids-Infektionen, die sie sich als Drogensüchtige zugezogen hatten. Mit ihrem dritten Spielfilm geht sie zum Kern ihrer Herkunft, und erschließt zugleich eine neue, atemberaubende Landschaft: die raue galicische Atlantikküste.
„Romería – das Tagebuch meiner Mutter“ ist ein leiser Film, eine melancholische Skizze über die Fehlbarkeit der Erinnerung und die vielen unsichtbaren Stränge familiären Zusammenhalts.
Fotos © Filmladen




