Ein Tag ohne Frauen
Mittwoch, 11. März 2026, 19.30 Uhr:
OT: The Day Iceland Stood Still
Regie: Pamela Hogan
Buch:
Kamera:
Musik:
Darsteller:
Dokumentation, ISL 2024, OmU, 71 Min.
Laut Weltwirtschaftsforum ist Island seit 14 Jahren das Land mit der größten Geschlechtergerechtigkeit. 48 Prozent der Sitze im isländischen Parlament besetzen Frauen, das ist der höchste Wert weltweit. Und laut EU-Statistikbehörde Eurostat liegt der Gender-Pay-Gap bei den Bruttostundenlöhnen in Island bei zehn Prozent – das ist laut Global-Gender-Gap-Index die kleinste Lohnschere.
Von allein ging aber auch in Island nichts. Der 24. Oktober 1975 erinnert heute an einen Meilenstein für Gleichberechtigung. An diesem Tag legten unglaubliche 90 Prozent der Isländerinnen ihre Arbeit nieder. Sie blieben sowohl ihren bezahlten Jobs als auch ihrer unbezahlten Arbeit zu Hause fern und brachten so ihr Land zum Stillstand. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, “wir wollten sie nur ein wenig verändern!“
Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist die Dokumentation subversiv und unerwartet lustig. Letztlich geht es in diesem Film aber um einen wichtigen Moment der Solidarität und um alle Frauen, die an diesem Tag im Jahre 1975 zusammenstanden.
Als die US-amerikanische Regisseurin Pamela Hogan von diesem Streik, dessen Tragweite vielen erst später bewusst wurde, zufällig erfuhr, war sie sofort fasziniert: «Sie hatten die einfachste Idee, die möglich war. Es gab keine Liste mit zehn Forderungen. Es war einfach nur so, dass sie ‹nichts› tun würden.» Gemeinsam mit der isländischen Filmemacherin Hrafnhildur Gunnarsdóttir zeichnet Pamela Hogan in ihrer Dokumentation den Streiktag und den Weg dazu nach.
«Am Ende des Tages sagten alle, dass Frauen wichtig sind», fasst Pamela Hogan den wegweisenden Protest zusammen: «Das war der Beginn einer Revolution, die Island zu einem der besten Länder der Welt gemacht hat, um heute eine Frau zu sein.»
Fotos © Polyfilm
OT: The Day Iceland Stood Still
Regie: Pamela Hogan
Buch:
Kamera:
Musik:
Darsteller:
Dokumentation, ISL 2024, OmU, 71 Min.
Laut Weltwirtschaftsforum ist Island seit 14 Jahren das Land mit der größten Geschlechtergerechtigkeit. 48 Prozent der Sitze im isländischen Parlament besetzen Frauen, das ist der höchste Wert weltweit. Und laut EU-Statistikbehörde Eurostat liegt der Gender-Pay-Gap bei den Bruttostundenlöhnen in Island bei zehn Prozent – das ist laut Global-Gender-Gap-Index die kleinste Lohnschere.
Von allein ging aber auch in Island nichts. Der 24. Oktober 1975 erinnert heute an einen Meilenstein für Gleichberechtigung. An diesem Tag legten unglaubliche 90 Prozent der Isländerinnen ihre Arbeit nieder. Sie blieben sowohl ihren bezahlten Jobs als auch ihrer unbezahlten Arbeit zu Hause fern und brachten so ihr Land zum Stillstand. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, “wir wollten sie nur ein wenig verändern!“
Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist die Dokumentation subversiv und unerwartet lustig. Letztlich geht es in diesem Film aber um einen wichtigen Moment der Solidarität und um alle Frauen, die an diesem Tag im Jahre 1975 zusammenstanden.
Als die US-amerikanische Regisseurin Pamela Hogan von diesem Streik, dessen Tragweite vielen erst später bewusst wurde, zufällig erfuhr, war sie sofort fasziniert: «Sie hatten die einfachste Idee, die möglich war. Es gab keine Liste mit zehn Forderungen. Es war einfach nur so, dass sie ‹nichts› tun würden.» Gemeinsam mit der isländischen Filmemacherin Hrafnhildur Gunnarsdóttir zeichnet Pamela Hogan in ihrer Dokumentation den Streiktag und den Weg dazu nach.
«Am Ende des Tages sagten alle, dass Frauen wichtig sind», fasst Pamela Hogan den wegweisenden Protest zusammen: «Das war der Beginn einer Revolution, die Island zu einem der besten Länder der Welt gemacht hat, um heute eine Frau zu sein.»
Fotos © Polyfilm




