Souleymanes Geschichte
Mittwoch, 4. März 2026, 19.30 Uhr:
OT: L’histoire de Souleymane
Regie: Boris Lojkine
Buch: Boris Lojkine, Delphine Agut
Kamera: Tristan Galand
Musik: Samuel Aïchoun, Pierre Bariaud, Marc-Olivier Brullé, Charlotte Butrak, Rodrigo Díaz
Darsteller: Nina Meurisse, Abou Sangare, Ghislain Mahan, Yaya Diallo, Mamadou Barry, Keita Diallo, Younoussa Diallo, Alpha Oumar Sow, Emmanuel Yovanie
FR 2024, OmU, 92 Min.
Souleymane (Abou Sangare) ist aus Guinea geflüchtet und versucht in Frankreich einen Asylantrag zu stellen. Da er keinen Pass hat, braucht er dringend Geld, um an Papiere zu kommen. Dafür schlägt er sich unter haarsträubenden Bedingungen als Fahrradkurier für einen Food Delivery Service in Paris über die Runden. Es bleiben ihm nur noch 48h bis zum Termin beim Migrationsamt.
Boris Lojkine, der mit Camille 2019 den Publikumspreis in Locarno gewann, schafft mit Souleymanes Geschichte ein hochspannendes und bewegendes Drama über Migration, die Gig Economy und das Leben in einer Großstadt. Für seine Darstellung von Souleymane wurde Abou Sangare in Cannes sowie bei den European Film Awards zum besten Hauptdarsteller gekürt.
„Selten wurde in einem Spielfilm so unmittelbar und fesselnd Einblick in den alltäglichen Überlebenskampf eines Asylwerbers geboten.“ Die Furche
„Boris Lojkine erzählt von einem körperlich mitreißenden Überlebenskampf, der auf ein finales Gespräch beim Asylamt hinausläuft. Mit seinem Sozialdrama gelingt ihm das Kunststück, Spannung statt Mitleid zu erzeugen. [...] Engagiertes, aber vor allem immersives Kino. „ Kleine Zeitung
„Boris Lojkine geht es nicht um Lösungen eines politischen Problems. Er setzt auf Verkörperung und Identifikation. Wir alle könnten Souleymane sein. „ Der Standard
„Der Film zeigt, wie die Welt der digitalen Dienstleistungen es ermöglicht hat, in einem Tempo, das an den Chaplin erinnert, der in der Fließbandarbeit der Modernen Zeiten zum erschreckend kleinen Rädchen wurde, eine Kraft, die umso mehr verfügbar und korrumpierbar ist, je weniger sie in der Lage ist, Forderungen zu stellen oder sich auszudrücken, und eine vernetzte städtische Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat, nicht mehr die geringste Wartezeit zwischen ihrem Wunsch, dem Moment des Klicks und dem des Konsums zu ertragen, in Musik zu verwandeln.“ Libération
Fotos © UPI
OT: L’histoire de Souleymane
Regie: Boris Lojkine
Buch: Boris Lojkine, Delphine Agut
Kamera: Tristan Galand
Musik: Samuel Aïchoun, Pierre Bariaud, Marc-Olivier Brullé, Charlotte Butrak, Rodrigo Díaz
Darsteller: Nina Meurisse, Abou Sangare, Ghislain Mahan, Yaya Diallo, Mamadou Barry, Keita Diallo, Younoussa Diallo, Alpha Oumar Sow, Emmanuel Yovanie
FR 2024, OmU, 92 Min.
Souleymane (Abou Sangare) ist aus Guinea geflüchtet und versucht in Frankreich einen Asylantrag zu stellen. Da er keinen Pass hat, braucht er dringend Geld, um an Papiere zu kommen. Dafür schlägt er sich unter haarsträubenden Bedingungen als Fahrradkurier für einen Food Delivery Service in Paris über die Runden. Es bleiben ihm nur noch 48h bis zum Termin beim Migrationsamt.
Boris Lojkine, der mit Camille 2019 den Publikumspreis in Locarno gewann, schafft mit Souleymanes Geschichte ein hochspannendes und bewegendes Drama über Migration, die Gig Economy und das Leben in einer Großstadt. Für seine Darstellung von Souleymane wurde Abou Sangare in Cannes sowie bei den European Film Awards zum besten Hauptdarsteller gekürt.
„Selten wurde in einem Spielfilm so unmittelbar und fesselnd Einblick in den alltäglichen Überlebenskampf eines Asylwerbers geboten.“ Die Furche
„Boris Lojkine erzählt von einem körperlich mitreißenden Überlebenskampf, der auf ein finales Gespräch beim Asylamt hinausläuft. Mit seinem Sozialdrama gelingt ihm das Kunststück, Spannung statt Mitleid zu erzeugen. [...] Engagiertes, aber vor allem immersives Kino. „ Kleine Zeitung
„Boris Lojkine geht es nicht um Lösungen eines politischen Problems. Er setzt auf Verkörperung und Identifikation. Wir alle könnten Souleymane sein. „ Der Standard
„Der Film zeigt, wie die Welt der digitalen Dienstleistungen es ermöglicht hat, in einem Tempo, das an den Chaplin erinnert, der in der Fließbandarbeit der Modernen Zeiten zum erschreckend kleinen Rädchen wurde, eine Kraft, die umso mehr verfügbar und korrumpierbar ist, je weniger sie in der Lage ist, Forderungen zu stellen oder sich auszudrücken, und eine vernetzte städtische Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat, nicht mehr die geringste Wartezeit zwischen ihrem Wunsch, dem Moment des Klicks und dem des Konsums zu ertragen, in Musik zu verwandeln.“ Libération
Fotos © UPI




